das holzhaus Oliver Schattat GmbH

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Beschreibung & Varianten

Bauphysikalische Spitzenwerte bezüglich Wärme- und Schalldämmung sowie Wärmespeichervermögen und Feuchteausgleich des Naturstammhauses

Die Frage, ob man sein Leben in einem Haus aus Bäumen verbringen möchte, muss jeder für sich entscheiden. Doch vieles spricht dafür:
Kein anderer Wandaufbau als massives Holz weist derartig ausgewogene Eigenschaften auf.
Die geforderten Werte der neuen Wärmeschutzverordnung werden übertroffen. Eine zusätzliche Dämmschicht ist nicht erforderlich.
Die starken Rundstammkonstruktionen haben ein hohes Eigengewicht. Hierdurch sind die Häuser sehr ruhig (guter Schallschutz!) und wirken temperaturausgleichend (im Sommer angenehm kühl - im Winter wird Sonnenwärme gespeichert!).
Aus der Einfachheit des einschaligen Wandaufbaus resultiert die extrem hohe Lebenserwartung. Tauwasser im Wandquerschnitt kann nicht entstehen, Feuchtigkeitsabgabe erfolgt permanent und ungehindert. Massive Rundstammhäuser können dadurch, baulichen Holzschutz vorausgesetzt, viele hundert Jahre alte werden - siehe Beispiele im österreichischen Zillertal.
Der Einsatz ausgewählter, sehr resistenter Rundstämme in starken Dimensionen ist nach unserer Überzeugung die richtige Entscheidung, um den Forderungen von Baubiologie, Ökologie und Wirtschaftlichkeit zu genügen.

Die folgenden Baubeschreibungen können nur einen Anhaltspunkt über mögliche Ausführungen geben, da die Möglichkeiten sehr vielfältig und individuell sind:

Außenwände und tragende Innenwände

Sorgfältig ausgewählte, im Winter gefällte Stämme mit einem mittleren Durchmesser von 32 bis 35cm bzw. auf Wunsch 40cm werden mit dem Ziehmesser handgeschält, geschliffen oder gehobelt und handwerklich, passgenau zusammengefügt.
Die Eckverbindung erfolgt mit der sogenannten Butterfly Notch, welche ein Öffnen der Fuge durch Trocknungsschwund bei maximaler Stabilität verhindert.
Längs der Stämme erfolgt die Anpassung durch eine leichte V- bzw eine U-Nut an der Stammunterseite.
Entsprechend der Tiefe dieser Nut wird der Stamm an seiner Oberseite eingeschnitten, um die natürlichen Trocknungsrisse weitestgehend an den verdeckten Stammseiten auftreten zu lassen.
Wird die Kniestockkonstruktion nicht in Blockbauweise ausgeführt, werden im Traufbereich Rundholzpfosten mit darüberliegender Fußpfette eingesetzt. Durch entsprechendes Abflachen der Rundholzelemente wird das spätere Ausfachen vereinfacht.
In Höhe der Zwischendecke wird zur exakten Aufnahme der untersten Schalung eine Nute ausgearbeitet.
Im Bereich der Vorköpfe erfolgt eine durchgehende Verschraubung.
Die Ausschnitte für Türen und Fenster gemäß Zeichnung.
Hier werden Gleitleisten zur Aufnahme der Tür- und Fensterelemente eingelassen.
Für das Einpassen der Innenwände werden die massiven Wände gemäß Zeichnung eingeschnitten. Dies erfolgt erst bei der Endmontage, so dass bis zu diesem Zeitpunkt noch variiert werden kann.
Bereits vor dem Transport erfolgt auf Wunsch eine Imprägnierung der Stämme. Weitere Oberflächenbehandlungen werden, sofern gewünscht, bauseits durchgeführt.
Die Isolierung zwischen den Stämmen erfolgt nach Kundenabsprache mit Flachs- oder Schafwollstreifen sowie zusätzlich durch beidseitiges (!!!) Einbringen sehr hochwertiger Dichtungsbänder.
Die notwendigen Bohrungen für elektrische Leitungen bzw. Leerrohre führen wir nach Anweisung eines bauseits zu stellenden Elektroinstallatueres bzw. nach Verlegeplan während der Rohbaumontage (1-3 Tage) durch.
 
Giebel- und Pfettenkonstruktionen
Dachstuhl aus schweren Rundholz-Pfetten und ggf. -Kehlbalken entsprechend der Dachneigung abgeflacht sowie aus Rundholzpfosten.
Giebelkonstruktion aus sichtbaren, seitlich abgeflachten (gemodelten) Rundholzpfosten.
 
Holzbalken für Zwischendecken
Rundholzbalken über dem EG zur Aufnahme des Bodenbelages eben einschließlich Wechsel für Treppen.
Die Balken werden handwerklich in die tragenden Wände eingezapft.
 
Wintergartenkostruktionen
In Skelettbauweise aus Rundstämmen (Post and Beam). Stammseiten für Fensterelemente bzw. die Außenhaut sind entsprechend abgeflacht.

Treppen und Geländer
Baumstammtreppen, geradeläufig, gewendelt oder mit Podest bestehen aus zweiseitig geglätteten Stämmen oder aus Halbstämmen für Wangen und Stufen, so daß die Baumkante noch sichtbar bleibt.
Alternativ liefern wir auch konventionelle Holztreppen. Die nebenstehende Edelstahltreppe gibt es bei hma-garbsen.de.
Geländer: Pfosten, Handläufe, Unterzüge wie auch die Stäbe bestehen aus geschältem Stangenholz. Auch hier erfolgen die Verbindungen handwerklich durch Verzapfung.

Die folgenden Bilder zeigen einige Varianten: